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Berühmte Persönlichkeiten

Herzog von Guise

Heinrich I.von Guise!!web_voir_en_grand!!Heinrich I. von Guise, „Le Balafré“ genannt, wurde am 31. Dezember 1549 geboren und am 23. Dezember 1588 im Schloss von Blois ermordet. Zunächst war er Fürst von Joinville, dann Herzog von Guise (1563) und Pair von Frankreich, Graf von Eu und Großmeister von Frankreich.

Er war einer der politischen Nutznießer der Bartholomäusnacht im Jahr 1572, Chef der Katholischen Liga (1576) während der Religionskriege in Frankreich. Der sehr populäre Herzog wurde nach dem „Tag der Barrikaden“ (12. Mai 1588) Herr über Paris. Er wurde auf Befehl von Heinrich III. während der Generalstände in Blois ermordet.

Katharina von Medici

Katharina von Medici!!web_voir_en_grand!! Photo © Lépissier 2004Katharina von Medici wurde am 13. April 1519 in Florenz (Italien) geboren und starb am 5. Januar 1589 in Blois (Frankreich).

Ihr Vater war Lorenzo II. de’ Medici (1492-1519), Herzog von Urbino, und ihre Mutter Madeleine de la Tour d'Auvergne (1495-1519); sie wuchs in Italien, dem Heimatland ihres Vaters, auf.

Durch ihre Heirat mit dem späteren Heinrich II. wurde sie Dauphine und Herzogin der Bretagne von 1536 bis 1547, dann Königin von Frankreich von 1547 bis 1559. Sie war Mutter der Könige Franz II., Karl IX., Heinrich III., der Königinnen Elisabeth (Königin von Spanien) und Margarete (Reine Margot genannt) und herrschte über Frankreich als Königinmutter und Regentin von 1560 bis 1564. Sie wohnte oft mit ihrem Hof in Blois. Katharina von Medici ist eine emblematische Figur des 16. Jh. Ihr Name ist untrennbar mit den Religionskriegen verbunden. Als Verfechterin einer zivilen Toleranz bemühte sie sich wiederholt um eine Politik der Versöhnung.

Katharina von Medici war auch eine außergewöhnliche Mäzenin, die zahlreiche Bauten finanziert und zahlreiche französische Künstler geschützt hat.

Eine hartnäckig bestehende dunkle Legende beschreibt sie als eine strenge, machtsüchtige Person, die vor keinem Verbrechen zurückschreckt, um ihren Einfluss zu bewahren. Heute besteht die Tendenz, sie zu rehabilitieren, ja sie sogar als eine der größten Königinnen Frankreichs anzuerkennen.

 

Heinrich III

Heinrich III!!web_voir_en_grand!! Photo © F. Lauginie 2007Heinrich III. (* 19. September 1551 in Fontainebleau, † 2. August 1589 in Saint-Cloud) war von 1574 bis 1589 König von Frankreich.

Als vierter Sohn von Heinrich II., König von Frankreich, und Katharina von Medici wurde er zunächst auf den Vornamen Alexandre-Édouard getauft und erhielt den Titel Herzog von Angoulême. 1560 bei der Thronbesteigung seines Bruders Karl IX. wurde er Herzog von Orléans. Bei seiner Konfirmation 1565 in Toulouse nahm er den Vornamen seines Vaters an: „Heinrich“. Am 8. Februar 1566 wurde er Herzog von Anjou. Am 11. Mai 1573 wählte man ihn zum König von Polen. Er herrschte über Polen vom 11. Mai 1573 bis zum 12. Mai 1575. Am 30. Mai 1574 nach dem Tod seines Bruders Karl IX. verließ er Polen heimlich, um den französischen Thron zu beanspruchen. Er wurde am 13. Februar 1575 unter dem Namen Heinrich III. in Reims zum König gekrönt und heiratete am 15. Februar Louise de Lorraine.

Als er den Thron von Frankreich bestieg, fand Heinrich III. ein gespaltenes Reich vor, das seine Autorität nur teilweise anerkannte. Seine Herrschaft war durch ernste religiöse, politische und wirtschaftliche Probleme gekennzeichnet. 1576 und 1588 berief er zweimal die Generalstände in Blois ein und ließ dort seinen Rivalen, den Herzog von Guise, ermorden. Heinrich III. musste von ausländischen Mächten unterstützten politischen und religiösen Parteien die Stirn bieten, welche seine Autorität unterhöhlten. Da waren die Partei der Malcontents, die Partei der Protestanten und die Liga, der es gelang ihn zu ermorden. Er starb am 2. August 1589 in Saint-Cloud, erstochen von dem Mönch Jacques Clément.

Franz I

Franz I!!web_voir_en_grand!!Franz I. (1494 – 1547) wurde am 25. Januar 1515 in der Kathedrale von Reims zum König von Frankreich gekrönt und herrschte bis zu seinem Tode im Jahr 1547. Er war der Sohn von Charles d'Orléans, Graf von Angoulême, und Luise von Savoyen und gehörte zum Haus Valois-Angoulême. Franz I. wird als der emblematische Monarch der französischen Renaissance angesehen. Seine Herrschaft ermöglichte eine bedeutende Entwicklung von Kunst und Literatur in Frankreich. Er sorgte für den Bau der Schlösser von Blois und Chambord, dann von Fontainebleau. Auf militärischer und politischer Ebene war die Regierungszeit von Franz I. von Kriegen und wichtigen diplomatischen Ereignissen gekennzeichnet.

Er hatte in der Person von Karl V. einen mächtigen Rivalen und musste mit den diplomatischen Interessen des Königs von England, Heinrich VIII., rechnen. Dieser war stets bestrebt, Verbündeter des einen oder anderen Lagers zu werden. In Bezug auf die inneren Angelegenheiten kam es während seiner Herrschaft zu einer beschleunigten Verbreitung der reformatorischen Ideen. Franz I. führte eine Reihe von Reformen in Bezug auf die Verwaltungsbefugnisse und insbesondere die Verbesserung der Steuererträge ein. Diese Reformen wurden unter der Herrschaft seines Nachfolgers Heinrich II. weiter umgesetzt.

 

Ludwig XII

Ludwig XII!!web_voir_en_grand!!Ludwig XII., geboren am 27. Juni 1462 im Schloss von Blois, gestorben am 1. Januar 1515 in Paris, erhielt von den Generalständen 1506 den Beinamen „Vater des Volkes“ und war von 1498 bis 1515 König von Frankreich. Er heiratete 1499 in zweiter Ehe Anne de Bretagne (1477-1514), Witwe von Karl VIII., Tochter von Franz II. Herzog der Bretagne und Margarete von Foix. Er hielt sich oft in seinem Geburtsort, dem Schloss von Blois, auf, in dem er den nach ihm benannten Flügel errichten ließ.

Seine Regierungszeit war durch die Italienkriege gekennzeichnet, die mit der Niederlage von Novara im Jahr 1513 beendet wurden. Innenpolitisch sorgte er für eine Reform des Rechtswesens und der Steuern.

Jean-Baptiste Gaston, Herzog von Orléans

Gaston wurde!!web_voir_en_grand!! Photo © F. Lauginie 2007Gaston wurde am 24. April 1608 in Fontainebleau geboren und starb am 2. Februar 1660 in Blois. Er war der dritte Sohn von Heinrich IV. (1553-1610) und Maria von Medici.

König Ludwig XIII. war sein Bruder und er führte den Titel Herzog von Anjou. Als nächster Thronfolger nannte man ihn auch Monsieur (dem Bruder des Königs verliehener Titel), dann (ab 1643) Grand Monsieur im Gegensatz zum Petit Monsieur Philippe, seinem Neffen, Bruder von Ludwig XIV.
1626 akzeptierte Gaston wider Willen die Heirat mit Marie de Bourbon, Herzogin von Montpensier, die ihm Richelieu aufdrängte. Er erhielt daraufhin als Apanage die Herzogtümer Orléans und Chartres sowie die Grafschaft Blois. Aus dieser Ehe ging im folgenden Jahr Anne Marie Louise d'Orléans, Herzogin von Montpensier, die spätere Grande Mademoiselle hervor. Im Jahr 1635, aus dem Exil zurückgekehrt, richtete sich Gaston in Blois ein, wo er mit dem Bau eines neuen Schlosses nach den Entwürfen von François Mansart begann; nur ein Flügel wurde fertiggestellt.

Er galt als gebildet und feinsinnig, aber eher willensschwach und wankelmütig und verbrachte sein Leben damit, gegen seinen Bruder und Kardinal Richelieu, dann gegen seine Schwägerin Anna von Österreich und den Kardinal Mazarin zu konspirieren. Diese Verschwörungen scheiterten stets aufgrund eines fehlenden reellen politischen Projekts. Gaston denunzierte oft seine Verbündeten und sah dann zu, wie sie umkamen (siehe Ornano, Chalais, Montmorency und Cinq-Mars).1638 verlor er durch die unverhoffte Geburt eines Thronfolgers (der spätere Ludwig XIV.) den Rang als erster Anwärter auf die Krone. Er hatte nun keine Kreditwürdigkeit mehr und konnte den begonnenen Neubau des Schlosses von Blois nicht fortsetzen.

Der sterbende Ludwig XIII. ernannte ihn zum Gouverneur und Generalleutnant des Languedoc. Beim Tod von Ludwig XIII. wurde Gaston Generalleutnant des Königreichs und Oberhaupt der Räte während der Minderjährigkeit von Ludwig XIV., unterstand aber der Königin. Doch Anna von Österreich setzte sich im Pariser Parlament durch und riss die Macht an sich. Gaston nahm an der Fronde teil und Mazarin verbannte ihn 1652 in sein Schloss in Blois, wo er 1660 starb.

Anne de Bretagne

Anne de Bretagne!!web_voir_en_grand!!Anne de Bretagne, geboren am 25. Januar 1477 in Nantes, gestorben am 9. Januar 1514 in Blois, war Herzogin der Bretagne.

Sie war die Tochter von Franz II. (1435-1488), souveräner Herzog der Bretagne, und dessen zweiter Frau Margarete von Foix (1449-1486), Prinzessin von Navarra. Sie heiratete am 8. Januar 1499 Ludwig XII. in zweiter Ehe und wohnte meistens in Blois. Aus dieser Ehe ging Claudia von Frankreich (1499-1524), Herzogin der Bretagne und durch ihre Heirat mit Franz I. im Jahr 1514 Königin von Frankreich (1515-1524), hervor. Sie spielte eine zentrale Rolle in den Kämpfen um Einflussnahme, die nach ihrem Tod zur Vereinigung zwischen der Bretagne und Frankreich führten.

Claudia von Frankreich

Claudia von Frankreich!!web_voir_en_grand!!Claudia von Frankreich wurde am 13. Oktober 1499 in Romorantin geboren und starb am 20. Juli 1524 in Blois. Die Tochter von König Ludwig XII. und dessen Frau Anne, Herzogin der Bretagne, war Herzogin der Bretagne und die erste Gemahlin von König Franz I. Claudia heiratete am 8. Mai 1514 ihren Cousin, den Grafen von Angoulême, den späteren Franz I. Damit sicherte sie ihm zumindest die Bretagne für den Fall, dass Ludwig XII. und die neue Königin Maria I. Tudor einen Thronfolger gezeugt hätten.

Sie blieb ihr ganzes Leben im Schatten ihres Ehemanns Franz I., dem sie 7 Kinder schenkte, und musste gegen ihre Schwiegermutter Luise von Savoyen kämpfen, welche Macht über die Staatsangelegenheiten erhalten hatte. Sie regierte das Herzogtum Bretagne mit der gleichen Inbrunst wie ihre Mutter Anne de Bretagne. Sie war auch Gräfin von Blois und hat höchstwahrscheinlich den Bau des Flügels Franz’ I. des Schlosses überwacht.

Denis Papin

Denis Papin!!web_voir_en_grand!!Denis Papin (* 22. August 1647 - † gegen 1712) war ein französischer Physiker, Mathematiker und Erfinder. Er ist für seine Arbeiten zur Entwicklung der Dampfmaschine bekannt. Denis Papin wurde in der Umgebung von Blois in dem kleinen Dorf Chitenay geboren und stammte aus einer Familie der Bourgeoisie. Nach dem Besuch einer Jesuitenschule studierte er an der Universität von Angers und erhielt ein Medizindiplom; gleichzeitig zeigte er eine Begabung und ein besonderes Interesse für die Physik. Gegen 1669 promovierte er zum Doktor und zwei Jahre später fungierte er als Assistent von Christian Huygens, der damals die Akademie der Wissenschaften im Louvre leitete. Im Jahr 1673 arbeitete er mit dem gleichaltrigen Gottfried Leibniz zusammen, der zeitlebens sein Freund und Korrespondenzpartner blieb. Durch die Aufhebung des Edikts von Nantes sah er sich gezwungen, nach England auszuwandern. Dort entwickelte er seinen „Kochtopf“, für den er das Sicherheitsventil erfand. Dann zog es ihn nach Kassel in Deutschland, wo er das Prinzip der Kolbendampfmaschine begründete (1697). Von der Welt vergessen, starb er in England in großer Armut.

Abbé Grégoire

Abbé Grégoire!!web_voir_en_grand!!Henri Grégoire, ebenfalls „Abbé Grégoire“ genannt, wurde am 4. Dezember 1750 geboren und starb am 28. Mai 1831 in Paris. Er war ein französischer Priester, katholischer Geistlicher und Politiker sowie eine der wichtigsten Figuren der Französischen Revolution. 1788 machte er durch eine Schrift mit dem Titel „Essai sur la régénération physique, morale et politique des Juifs“ (Essay über die physische, moralische und politische Erneuerung der Juden) auf sich aufmerksam. Dieses Werk preist die zivile und religiöse Toleranz. Er wurde zum Abgeordneten des Klerus in den Generalständen gewählt und war einer der Mitglieder des Klerus, die den Ballhausschwur leisteten. In der Folge trug er zum Beitritt des einfachen Klerus zum Dritten Stand bei.

1790 wurde er Präsident der „Société des Amis des Noirs“ (Gesellschaft der Freunde der Schwarzen) und im Dezember war er der erste, der für die Zivilverfassung des Klerus stimmte. 1791 wählte man ihn zum konstitutionellen Bischof von Loir-et-Cher (Blois). Er hatte einen Sitz im Nationalkonvent und verteidigte beharrlich Toleranz und Freiheit. Abbé Grégoire befürwortete die Abschaffung der Monarchie, weigerte sich aber für die Hinrichtung des Königs zu stimmen. Als Mitglied des Comité d’instruction publique (Ausschuss für staatliches Schulwesen) beteiligte er sich in großem Maße an den Gründungen dieses Ausschusses. Dazu gehörten die wissenschaftliche Vereinigung „Institut national“, die Hochschule „Conservatoire des Arts et Métiers“ und das astronomische Institut „Bureau des longitudes“. Auf seine Initiative ging auch das am 28. September 1791 verabschiedete Dekret zur Gleichstellung der Juden zurück. Abbé Grégoire war auch einer der wichtigsten Kämpfer für die Abschaffung der Sklaverei, die am 4. Februar 1794 per Dekret beschlossen wurde.

1795 wurde er zum Mitglied des Rats der Fünfhundert gewählt, in dem er bis 1798 einen Sitz hatte. Im Februar 1795 erwirkte er die Ausrufung der Religionsfreiheit. 1798 verließ er den Rat der Fünfhundert und wurde zum Bibliothekar der Bibliothèque de l'Arsenal ernannt. 1800 wurde er Mitglied der gesetzgebenden Körperschaft und danach im Dezember 1801 Mitglied des Senats. Als Senator im Jahr 1801 gehörte er zu Opposition: Er weigerte sich, das Konkordat anzuerkennen, und stimmte gegen das Konsulat auf Lebenszeit, gegen die Einrichtung des Kaiserreichs, gegen die Rehabilitierung des Adels. Während des Kaiserreichs wurde sein Werk „Histoire des sectes religieuses au XVIIIe siècle“ (Geschichte der religiösen Sekten im 18. Jh.) verboten. 1819 wählte ihn das Department Isère in die Abgeordnetenkammer, doch seine Wahl wurde für ungültig erklärt. Er starb am 28. Mai 1831 in Paris.

Jean-Eugène Robert-Houdin

Robert Houdin!!web_voir_en_grand!!Jean-Eugène Robert-Houdin (* 7. Dezember 1805 in Blois, Frankreich – † 13. Juni 1871 in Saint-Gervais-la-Forêt, Frankreich) ist der berühmteste französische Illusionist des 19. Jh., der „Erneuerer der Zauberkunst“. Er wird auch als der größte Zauberkünstler und Taschenspieler aller Zeiten angesehen. Fast alle großen Tricks der heutigen Zauberkunst gehen auf ihn zurück. Darüber hinaus war er auch ein bedeutender Automatenhersteller. Er starb am 13. Juni 1871 in Saint-Gervais-la-Forêt in der Nähe von Blois.

Auguste Poulain

Auhuste Poulain!!web_voir_en_grand!!Auguste Poulain wurde am 11. Februar 1825 im Bauernhof „Ferme des Bordes“ in der Nähe von Pontlevoy geboren. 1834 im Alter von 9 Jahren verließ er den elterlichen Bauernhof und ließ sich von einem Lebensmittelhändler in Bléré anstellen. Dann im Jahr 1837 nahm er eine Beschäftigung in Blois bei einem anderen Lebensmittelhändler an, bevor er in Paris in einem von Leguerrier geführten Feinkostgeschäft mit eigener Schokoladenproduktion arbeitete. 1847 machte sich Auguste Poulain als Süßwaren- und Schokoladenhersteller in Blois, Grande Rue Nr. 68, in dem Haus selbstständig, in dem der Zauberkünstler Robert Houdin geboren worden war. Unterstützt von seiner Frau, verkaufte er selbst hergestellte Schokolade. Ab 1848 führte Auguste Poulain seine eigene Marke ein. Im Jahr 1852 meldete er ein Patent auf die Herstellung an.

1856 zog Poulain mit seinem Laden um und ließ sich in der Rue Porte-Chartraine Nr. 8 und 10 nieder. In der Rue du Lion Ferré Nr. 3 richtete er seine Werkstätten ein. Von 1862 bis 1864 folgte dann der Bau der Fabrik „La Villette“ außerhalb der Grenzen der Stadt zwischen dem kurz zuvor eingeweihtem Bahnhof und dem Schloss, das zu der Zeit nur eine Kaserne war. Albert Poulain, sein Sohn, wurde ab 1874 an dem Geschäft seines Vaters beteiligt. Er übernahm von 1880 bis 1893 die Leitung des Familienunternehmens und trug zu dessen Vergrößerung bei, indem er neue Grundstücke kaufte und weitere Fabriken baute.

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